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Ökologischer Lehrweinberg Beilstein

Bioweinanbau zum Anfassen

Blick auf Beilstein
> Zum virtuellen Rundgang

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Knapp 15 Kilometer südöstlich von Heilbronn liegt Beilstein. Obwohl der Ort am Söhlbach, einem Zufluss der Bottwar, und nicht an der Bottwar selbst liegt, wird er meist dem Bottwartal zugeordnet. Wahrzeichen Beilsteins ist die auf dem Langhans über dem Ort thronende Burg Hohenbeilstein, die Ende des 11. Jahrhunderts errichtet wurde. Seit dem Mittelalter wird in hier Weinbau betrieben und heute ist Beilstein ist auch überregional für seinen Wein bekannt. Noch bis vor kurzem bildete der Weinbau die Haupterwerbsquelle der Bevölkerung.

Rund 200 Hektar Rebfläche gehören heute zu Beilstein und seinem Ortsteil Hohenbeilstein. Sie verteilen sich auf die drei Einzellagen Schlosswengert, Steinberg und Wartberg. Alle drei zählen zur Großlage Wunnenstein, Bereich Württembergisch Unterland. Angebaut werden hier vor allem Riesling sowie die landestypischen Sorten Lemberger und Trollinger.

Zum virtuellen RundgangDer Unterhalb der Burg hat das Schlossgut Hohenbeilstein einen ökologischen Lehrweinberg angelegt. Dieser informiert auf einer Reihe von Tafeln über die Prinzipien des ökologischen Weinanbaus, erläutert den Weinbau aus historischer Sicht und stellt entlang des Weges eine Reihe weißer und roter pilzresistenter Rebsorten vor. Der Lehrpfad selbst ist eher kurz, aber für weitere Wanderungen bietet kann man von hier direkt in die umliegenden Weinberge aufbrechen. Nicht versäumen sollte man jedoch einen Besuch der Burg, sei es für eine Falknerei-Vorführung oder um den traumhaften Blick von der Burgmauer auf den Ort und die Umgebung zu genießen.

> Zum virtuellen Rundgang

Überblick: Ökologischer Lehrweinberg Beilstein
Start-/Endpunkt  Start: Schlossstraße (mit Aufstieg zur Burg), Beginn Lehrweinberg am Ende der Robert-Vollmöller-Straße vor dem Eingang zur Burg
Anfahrt  mit dem Auto: auf der A81 bis zur Ausfahrt Ilsfeld, von dort über die L 1100 bis Beilstein, im Ort parken oder über Schmidhausener Straße, Weinsteige und Robert-Vollmöller-Straße bis zur Burg fahren (Parkplatz)
mit der Bahn: IC oder RE bis Heilbronn, von dort Bus bis Beilstein
Länge und Dauer   0,4 km (mit Aufstieg), ca. 30 Minuten
Beschaffenheit  befestigt
Markierung  keine
Themen-Schwerpunkte ökologischer Weinanbau
Rastplätze keine
Einkehrmöglichkeiten  Schlossrestaurant oder Weinstuben im Ort
Fazit +
+
-
interessante Informationen
tolle Aussicht von der Burg
mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so günstig zu erreichen
Feste und Veranstaltungen Weinbergfest (letztes Juli-Wochenende)
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Majestätischer Anblick:
die Burg Hohenbeilstein

Burg Hohenbeilstein

Die um 1070/1080 errichtete Burg zerfiel bereits im 16. Jahrhundert. 1898 kam die Ruine in den Besitz des Unternehmers Robert Vollmöller, der die Anlage, ebenso wie das zwischen Burg und Stadt liegende Untere Schloss, wiederherstellen ließ. Er begründete auch das Schlossgut Beilstein, das seit 1994 ausschließlich Wein aus kontrolliert biologischem Anbau herstellt. Heute befindet sich in der Burg eine Falknerei mit Vorführungen im Burghof sowie ein Schlossrestaurant.

> Burgfalknerei Hohenbeilstein

Barocke Pracht:
das Fachwerkrathaus

Fachwerkrathaus

Das barocke Rathaus mit reichem Ziergiebel wurde zwischen 1706 und 1712 erbaut. Noch gut 100 Jahre älter ist sein steinernes Erdgeschoss aus dem Jahr 1597, auf dessen Fundamenten es nach der Zerstörung Beilsteins 1693 durch französische Truppen im Verlauf des Pfälzischen Erbfolgekrieges errichtet wurde.


Weinbau historisch:
die Alte Kelter

Alte Kelter Beilstein

Vom Wiederaufbau des Ortes nach der Plünderung durch die Franzosen zeugt auch die Alte Kelter. Sie wurde 1698 am Platz einer abgebrannten älteren Kelter errichtet und bis 1970 noch für Weinbauzwecke genutzt. Nach der Sanierung im Jahr 1980 hat sie ein nach Süden offenes Fachwerk.


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