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Weinlehrpfad Burrweiler

Spaziergang rund um den Schlossberg

Blick auf Burrweiler
> Zum virtuellen Rundgang

> Daten und Infos

> Weinlehrpfad als Google Map ansehen

Burrweiler liegt am Rande des Haardtgebirges am Fuße des Annabergs rund acht Kilometer nordwestlich von Landau. Als Weiler des Bubo ("bubenwilre") gegründet wurde später Burrweiler oder Bu(hr), wie der Volksmund noch heute sagt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1275. Im 13. Jahrhundert bis Anfang des 17. Jahrhunderts gehörte Burrweiler als Teil des Lehens Geisburg den Rittern von Than. Aus dieser Zeit stammt auch das Mitte des 16. Jahrhunderts im Ortskern errichtete Amtshaus (heute eine Winzergaststätte).

Zu dem knapp 1000 Einwohner zählenden Ort gehören heute die vier Einzellagen Schlossgarten, Schäwer, St. Annaberg und Altenforst mit insgesamt rund 150 Hektar Rebfläche. Sie werden der Großlage Bischofskreuz zugeordnet (Bereich Südliche Weinstraße).

Zum virtuellen RundgangDer 2,5 Kilometer lange Burrweiler Weinlehrpfad führt auf gewundenen Wegen über den Burrweiler Schlossberg. Er informiert über die dort angebauten Rebsorten und bietet dabei schöne Ausblicke auf die über dem Ort liegende Annabergkapelle und bis weit hinein in die Rheinebene.

> Zum virtuellen Rundgang

Überblick: Weinlehrpfad Burrweiler
Start-/Endpunkt  Parkplatz am Friedhof (Hauptstraße)
Anfahrt  Mit dem Auto: Von der A65 Ausfahrt Landau Nord über die B10 und L516, L513 und L519 bis Burrweiler; in Burrweiler auf der Hauptstraße in nördlicher Richtung bis zum Friedhofsparkplatz.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:Bus501 von Landau oder Neustadt an der Weinstraße bis Burrweiler Ortsmitte, von dort ca. 500 Meter Fußweg.
Länge und Dauer   2,5 km; ca. 1 Stunde
Beschaffenheit  z.T. unbefestigte Wege
Markierung  grün umrandetes Schild mit schwarzem Pfeil
Themen-Schwerpunkte lokal angebaute Rebsorten
Rastplätze verschiedene Bänke unterwegs
Einkehrmöglichkeiten  im Ort
Fazit +
+
+
schöne Ausblicke
gut ausgeschildert
kompakte Informationen zu den Rebsorten
Feste  Weinfest in den Winzerhöfen
(letztes August-Wochenende)
Fest des Federweißen (2. September-Wochenende)
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Ziel der Wallfahrer:
die St. Annabergkapelle

St. Annabergkapelle

Die von weitem sichtbare St. Annabergkapelle ist eine der architektonischen Landmarken der Region. Schon seit Jahrhunderten zieht es Wallfahrer dorthin und auch heute noch finden im Juli und August Wallfahrten statt.

Der erste Hinweis auf eine Kapelle an diesem Ort stammt aus dem 16. Jahrhundert. 1716 wurde an gleicher Stelle eine neue Kapelle errichtet, vermutlich der vierte Bau. Doch schon 1765 wurde ein neues Bauwerk errichtet.

Nur 130 Jahre später entstand die heute bestehende Kapelle im neugotischen Stil, die 1895 eingeweiht wurde. Von der St. Annakapelle aus hat man einen herrlichen Blick über das Rheintal, der bis zum Odenwald und den Bergen des Schwarzwaldes reicht.

Zur Homepage der St. Annabergkapelle

Einzigartig in der Pfalz:
der Burrweiler Schäwer

Burrweiler Schäwer

Der Burrweiler Einzellage Schäwer - mundartlich für Schiefer - ist die einzige Schieferlage in der Pfalz. Die Böden bestehen aus verwittertem Buntsandstein mit Schieferanteilen. Auf 24 Hektar Rebfläche erstrecken sich die nach Südosten ausgerichteten Weinberge des Schäwer zu Füßen der St. Annakapelle. Hier werden vor allem Riesling und Spätburgunder angebaut.

Starker Mittelpunkt:
Katholische Pfarrkirche

Pfarrkirche

Die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung ist einer der Mittelpunkte des Ortes. Sie wurde 1523 im spätgotischen Stil von dem Ritter Christoph von Dahn und der Äbtissin Odilia von Heilsbruck anstelle einer älteren Kirche aus dem Jahr 1279 erbaut. Der Turm ist vermutlich noch älter. Besonders sehenswert sind hier die alten Grabtafeln.

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