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Wein-Wanderweg Windesheim

Rebzeilen und Orgelpfeifen am Saukopf

Blick auf Windesheim
> Zum virtuellen Rundgang

> Daten und Infos

> Weinlehrpfad als Google Map ansehen

Windesheim liegt etwa zehn Kilometer südwestlich von Bingen im Guldenbachtal. Sowohl Kelten als auch Römer haben in Windesheim archäologische Spuren hinterlassen. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1019, als Heribert von Deutz, Erzbischof von Köln, den Hof "Windense" der Abtei Deutz stiftete. Neben dem Weinbau spielt in dem 1.800 Einwohner zählenden Ort der Orgelbau eine wichtige Rolle. Seit 1860 ist die Orgelbauerfamilie Oberlinger hier ansässig.

Windesheim verfügt heute über knapp 150 Hektar Rebfläche, davon sind rund zwei Drittel mit weißen Rebsorten bepflanzt. Seine fünf Einzellagen - Fels, Rosenberg, Römerberg, Saukopf und Sonnenmorgen - gehören zur Großlage Schlosskapelle (Bereich Nahetal).

Zum virtuellen RundgangDer Windesheimer Wein-Wanderweg führt über rund vier Kilometer durch die Lage Saukopf hinauf zur Wilhelm-Stern-Hütte. Dabei informiert er über das Anbaugebiet Nahe, den Weinanbau in Windesheim und die wichtigsten Rebsorten. Die Rebsortentafeln sind zum Teil identisch mit denen des Lehrpfads im benachbarten Guldental.

> Zum virtuellen Rundgang

Überblick: Wein-Wanderweg Windesheim
Start-/Endpunkt  Orgel ART Museum am Ortsausging Richtung Waldlaubersheim (L 236)
Anfahrt  Mit dem Auto: Von der A 61 Ausfahrt Waldlaubersheim über die L 236 Richtung Windesheim. Vor dem Ort beim Orgel ART Museum parken.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Regionalbahn (von Bingen) bis Bad Kreuznach, von dort Bus 240 Richtung Stromberg
Länge und Dauer   2,9 km, ca. 1 Stunde
Beschaffenheit  zum Teil unbefestigt
Markierung  W 4
Themen-Schwerpunkte Rebsorten, Wein und Weinanbau allgemein
Rastplätze mehrere Bänke unterwegs
Einkehrmöglichkeiten  im Ort
Fazit +
+
schöne Panoramastrecke
informative Tafeln
Feste und Veranstaltungen Windesheimer Kerb (erstes September-Wochenende)
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Klingendes Wahrzeichen: das Orgel ART Museum

Stausee Niederhausen

Das 2001 eröffnete Museum liegt direkt neben der Orgel-Manufaktur der Firma Oberlinger. Der moderne Bau erinnert in seinem Grundriss an eine klassische Orgel. Im Museum sind mehr als 30 Orgel-Exponate ausgestellt, die meisten von ihnen stammen aus den Sammlungen der Familien Oberlinger und Heuss.

Die Instrumente, von denen die ältesten aus dem 18. Jahrhundert datieren, geben einen Überblick über die Vielfalt des Orgelbaus in Vergangenheit und Gegenwart. Ergänzt wird die Orgel-Sammlung durch eine Sammlung besaiteter Tasteninstrumente.

> Zur Homepage des Museums

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