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Wein-Wanderweg Niederhausen

Zwischen Stausee und Rosenheck

Blick auf Niederhausen
> Zum virtuellen Rundgang

> Daten und Infos

> Weinlehrpfad als Google Map ansehen

Wenige Kilometer hinter Bad Münster am Stein-Ebernburg am Ufer der Nahe liegt Niederhausen. Urkundlich erstmalig 1238 erwähnt, lassen Funde aus dem 2. Jahrhundert auf eine Besiedlung durch die Römer schließen. Neben dem Wein hat auch der Bergbau den Ort geprägt. Schon seit dem 15. Jahrhundert wurde hier Quecksilber abgebaut. Im Besucherbergwerk "Schmittenstollen" im Niederhäuser Wald können die alten Abbaumethoden heute vor Ort erlebt werden.

Auch der Weinbau hat in Niederhausen eine lange Tradition. Zwar stammt die erste urkundliche Erwähnung erst aus dem Jahr 1402, doch geht der Niederhäuser Weinbau aller Wahrscheinlichkeit nach zurück bis ins 8. Jahrhundert und möglicherweise sogar bis in die Römerzeit. Heute verteilen sich insgesamt 12 Einzellagen auf eine Rebfläche von ca. 120 Hektar (Pfingstweide, Felsensteyer, Rosenberg, Rosenheck, Pfaffenstein, Steinwingert, Stollenberg, Kertz, Klamm, Hermannshöhle, Hermannsberg und Steinberg). Sie zählen zur Großlage Burgweg und zum Bereich Schloss Böckelheim. Niederhausens Spitzenlagen, allen voran die Hermannshöhle, gehören mit der reichhaltigen Geologie ihrer Böden zu den besten der mittleren Nahe.

Zum virtuellen RundgangDer Niederhäuser Wein-Wanderweg führt oberhalb des Nahe-Stausees zunächst durch die Lagen Steinwingert, Kerz und Klamm bis zur Hermannshöhle. Nach einem kurzen Aufstieg zum Steinberg geht es von dort durch die Lage Rosenheck zurück zum Ort. Dabei bieten sich nicht nur viele fantastische Ausblicke ins Nahetal, eine Vielzahl von Tafeln informiert zudem detailreich über Weinanbau allgemein und die Geschichte des örtlichen Weinanbaus. Ein Highlight des Rundwegs ist eine kleine Gesteinsausstellung mit einer bodenkundlichen Übersichtskarte.

> Zum virtuellen Rundgang

Überblick: Wein-Wanderweg Niederhausen
Start-/Endpunkt  Alte Schule am Ende der Schulstraße
Anfahrt  Mit dem Auto: Von Bad Münster am Stein kommend von der Straße Am Stausee nach rechts einbiegen in die Raiffeisenstraße, dann links in die Schulstraße
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Regionalbahn (von Bingen) bis Bad Münster am Stein-Ebernburg, von dort Bus 253 nach Niederhausen
Länge und Dauer   4,5 km, ca. 1 Stunde, 45 Minuten
Beschaffenheit  durchgehend befestigt
Markierung  Blaue Traube (gut ausgeschildert)
Themen-Schwerpunkte Rebsorten, Wein und Weinanbau allgemein, Name und Besonderheiten der Niederhäuser Weinlagen
Rastplätze mehrere Lauben mit Bänken unterwegs, Grillplatz mit Hütte, Tisch und Bänken (ca. 1 Stunde ab Start)
Einkehrmöglichkeiten  im Ort
Fazit +
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sehr schöne Panoramastrecke
sehr viele, sehr informative Tafeln
detaillierte geologische Informationen
mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so gut zu erreichen
Feste und Veranstaltungen Verbandsgemeinde-Weinfest "Wein im Park" in Bad Münster am Stein-Ebernburg (letztes Juli-Wochenende)
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Wahrzeichen: Nahe-Stausee und Wasserkraftwerk

Stausee Niederhausen

Das Wahrzeichen von Niederhausen ist das Wasserkraftwerk. Es staut die Nahe an dieser Stelle zu einem 3 Kilometer langen und 120 Meter breiten See auf. In dem Naturschutzgebiet rund um den Stausee haben seltene Tiere und Pflanzen eine Heimat gefunden. Der See selbst ist ein beliebtes Revier für Bootssportler und gilt als die schönste Regattastrecke in Rheinland-Pfalz.

Vorbildlich: Domäne
Schloss Böckelheim

Domäne Schloss Böckelheim

Die ehemalige staatliche Weinbaudomäne Schloss Böckelheim wurde 1902 vom preußischen Staat gegründet.. Als Musterweingut sollte sie den Erzeugern der Region als Vorbild dienen und den Einsatz moderner Anbau- und Kellertechniken fördern.

1998 wurde die Staatsdomäne vom Land Rheinland-Pfalz verkauft. Seitdem wird sie als "Gutsverwaltung Niederhausen-Schlossböckelheim" privat weitergeführt. Mit 34 Hektar Rebfläche ist Schloss Böckelheim heute das größte Weingut an der Nahe

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