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Weinlehrpfad Guldental

Reben zwischen Sonnenberg und Guldenbach

Guldental am Sonnenberg
> Zum virtuellen Rundgang

> Daten und Infos

> Weinlehrpfad als Google Map ansehen

Etwa zehn Kilometer vor der Mündung des Guldenbachs in die Nahe liegt die Gemeinde Guldental. Sie entstand 1969 aus der Zusammenlegung der Orte Waldhilbersheim und Heddersheim. Der Guldentaler Weinbau aber blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1163 wurde er durch Papst Alexander III. erstmals nachgewiesen. Zahlreiche Funde belegen zudem, dass schon die Römer hier Reben angepflanzt haben.

Bekannt unter Weinkennern ist Guldenbach vor allem wegen seiner Weinlagen an den Südhängen des Guldenbachs. Die acht Guldentaler Einzellagen gehören zur Großlage Schlosskapelle (Bereich Bad Kreuznach): Apostelberg, Honigberg, St. Martin, Sonnenberg, Teufelsküche, Hölle, Hipperich und Rosenteich.

Zum virtuellen RundgangDer Guldentaler Weinlehrpfad führt hinauf zum Guldentaler Plateau auf Sonnenberg und Butterberg. An den Hängen fallen die vielen Brachflächen ins Auge – auch bei Weinbergen in hervorragenden Südlagen.Unterwegs gut zu erkennen ist eine Besonderheit des Nahegebietes: das „Rotliegende“ mit seinen charakteristisch dunkelrotbraunen Böden.

> Zum virtuellen Rundgang

Überblick: Weinlehrpfad Guldental
Start-/Endpunkt  Start Friedhof Guldental (Ortseil Heddersheim)
Ende: Bahnübergang Nähe der Naheweinstraße in Höhe Brückenweg (Ortsteil Waldhilbersheim)
Rückkehr zum Startpunkt durch den Ort ca. 20 min.
Anfahrt  Mit dem Auto: auf der Nahe-Weinstraße von Windesheim oder Langenlonsheim. Begrenzte Parkmöglichkeiten am Friedhof:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Regionalbahn (von Bingen oder Bad Kreuznach) bis Bretzenheim, von dort Bus 240 (Richtung Stromberg oder Guldental) bis Guldental
Länge und Dauer   4,8 km (nur Lehrpfad: 3,2 km), ca. 1 Std., 45 Minuten
(inkl. Rückweg durch den Ort)
Beschaffenheit  durchgehend befestigt
Markierung  G1 (gut ausgeschildert)
Themen-Schwerpunkte Rebsorten, Wein allgemein, lokale Geschichte und Besonderheiten
Rastplätze mehrere Bänke unterwegs, Rastplatz mit Tisch und Bänken (ca. 1 Stunde ab Start)
Einkehrmöglichkeiten  Sonnenberghütte (ca. 30 Min. ab Start): Weinausschank durch lokale Winzer von Mai bis Oktober meist am 1. und 3. Sonntag
Fazit +
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schöne Panoramastrecke
viele Tafeln
Sonnenberghütte als Einkehrmöglichkeit
mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so gut zu erreichen
Tafeln z.T. doppelt
Feste und Veranstaltungen Wein- und Sektfestival (letztes August-Wochenende)
Guldentaler Kerb (1. August-Wochenende)
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Die Sonnenberghütte:
Weinausschank mit Ausblick

Sonnenberghütte

Während des Sommerhalbjahres kann man hier an zwei Sonntagen im Monat Guldentaler Weine genießen. Örtliche Winzer wechseln sich dabei ab. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Website der Gemeinde Guldental:

> Weinausschank Termine 2011

Erdgeschichte hautnah:
das "Rotliegende"

Rotliegendes

Die Entstehung des Rotliegenden geht zurück in die Zeit des Perm vor 240 bis 250 Mio. Jahren. Der Hunsrück, damals ein Hochgebirge senkte sich zur Nahe hin ab. In den Mulden sammelte sich der Erosionsschutt, der sich zu Sandsteinschichten verdichtete.

An einigen Stellen des Guldentaler Weinlehrpfads sind offen liegende Sandsteinbrüche sichtbar: Hier lässt sich das "Rotliegende" besonders gut erkennen. Bei der Verwitterung ergeben sich trockene Böden, auf denen die Rebe gut gedeiht.

 

Guldental historisch: das Heimat- und Weinmuseum

Bodenheimer Rathaus

Das Guldentaler Heimat- und Weinmuseum informiert über die örtliche Geschichte und die Geschichte des Weinanbaus im Guldenbachtal.

 

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