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Die Mosel

Weinanbau von den Römern bis zum Riesling

Blick auf den Rotenfels> Weinlehrpfade und Weinwanderwege im Anbaugebiet Mosel

Über eine Länge von 206 Kilometern schlängelt sich die Mosel von den Grenzen Frankreichs, Deutschlands und Luxemburgs bis zur ihrer Einmündung in den Rhein bei Koblenz. Mit den Nebenflüssen Saar und Ruwer umfasst das Anbaugebiet Mosel (bis 2007: Mosel - Saar - Ruwer) eine Rebfläche von ca. 9000 Hektar - und ist damit das fünftgrößte unter den deutschen Anbaugebieten und das einzige, das sich über zwei Bundesländer (Rheinland-Pfalz und Saarland) erstreckt.

Die Mosel blickt auf eine mehr als 2000-jährige Weinanbaugeschichte zurück. Wahrscheinlich hat man schon vor der Ankunft römischer Legionen hier Reben angebaut. Auch im Mittelalter wurde weiterhin Weinanbau betrieben, in den Klöstern, später vom fränkischen Adel und der Kirche. Noch heute ist der Klerus der wichtigste Weinproduzent. Die ältesten Lagennamen an der Mosel stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert, Ende des 15. Jahrhunderts wird erstmals der Riesling erwähnt.

Wie in kaum einem anderen Weinanbaugebiet prägt an der Mosel der Boden den Wein. Mit Ausnahme der Obermosel dominieren Schiefer- und Schieferverwitterungsböden. Hier müssen die Reben tief wurzeln, um Nährstoffe aufnehmen zu können. Ein Untergrund, der besonders dem hier fast ausschließlich angebauten Riesling seine mineralischen Noten verleiht.

Das Anbaugebiet Mosel wird unterteilt in sechs Bereiche (Moseltor, Obermosel, Saar, Ruwertal, Mittelmosel bzw. Bernkastel, Terrassenmosel bzw. Burg Cochem), 19 Großlagen und 524 Einzellagen. Rund 40 Prozent der Rebfläche sind Steil- und Terrassenlagen mit über 30% Steigung. Der Riesling ist mit 58 Prozent die am weitesten verbreitete Rebsorte. Es folgen Müller-Thurgau (15 Prozent), der Elbling (7 Prozent), der schon von den Römern angebaut wurde, und der Kerner (5 Prozent). Bei den roten Rebsorten, die an der Mosel nur rund 10 Prozent ausmachen sind der Spätburgunder und der Dornfelder mit jeweils 4 Prozent am beliebtesten.

Weinlehrpfade & Weinwanderwege an der Mosel
125 Weinorte liegen an den Ufern von Mosel, Saar und Ruwer. Und eine Vielzahl von ihnen verfügt auch über einen eigenen Weinlehrpfad. Und so hat der Weinwanderer hier ausgiebig Gelegenheit, die reizvolle Landschaft zu erkunden und dabei noch etwas über Weinanbau und Weingeschichte zu erfahren. Traumhafte Ausblicke aufs Moseltal inklusive.

> Weinlehrpfad Bullay

> Weinlehrpfad Enkirch

> Weinlehrpfad Kröv

> Wein- und Naturlehrpfad Müden

> Weinlehrpfad Pünderich

> Weinlehrpfad Reil

> Weinlehrpfad Winningen

 

 

 

Zum Weinlehrpfad Niederhausen Zum Weinlehrpfad Guldental Zum Weinlehrpfad Enkirch Zum Weinlehrpfad Reil Zum Weinlehrpfad Kröv
 

 

Winningen:
Vom Duft des Weines

Zum Weinlehrpfad Guldental

Viele informative Tafeln und eine Reihe alter Winzergeräte trifft der Weinwanderer auf seinem Weg durch die Lage Domgarten.

> Zum Weinlehrpfad Winningen

Müden:
Wein trifft Wald

Zum Weinwanderweg Niederhausen

Von sonnenbeschienenen Weinbergen bis zum schattigen Wald führt der kombinierte Müdener Wein- und Naturlehrpfad.

> Zum Weinlehrpfad Müden

Pünderich:
Aufstieg zur Marienburg

Zum Weinwanderweg Niederhausen

Über enge Treppen und gewundene Wege geht es auf dem Pündericher Weinlehrpfad hoch hinauf. Zum Lohn erfährt man einiges über Wein und Gegend und genießt überwältigende Ausblicke auf das Moseltal.

> Zum Weinlehrpfad Pünderich

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