Weinbaulehrpfad Ahrweiler
Logenplatz im Amphitheater des Rheins
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Ahrweiler, ca. 20 Kilometer südlich von Bonn am unteren Ahrlauf gelegen, ist das historische Weinzentrum des Ahrtals. Erstmals erwähnt wird der Ort im Prümer Urbar, dem Güterverzeichnis der Benediktinerabtei Prüm. Schon im Mittelalter war Ahrweiler eine Wein-Metropole und in Verbindung mit dem benachbarten Walporzheim Sitz des Weinhandels. 1874 wurde der heute noch bestehende Ahrweiler Winzerverein gegründet. Heute hat sich das Zentrum des Weinbaus, abgesehen von dem Sitz der Dagernova Weinmanufaktur in Bad Neuenahr, in die Obere Region der Ahr verlagert. Seit der Verwaltungsreform von 1969/70 ist der Ort Teil der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Die Ahrweiler Gemarkung umfasst heute eine Rebfläche von rund 75 Hektar, die sich auf die sechs Einzellagen Daubhaus, Forstberg, Riegelfeld, Rosenthal, Silberberg und Ursulinengarten verteilen. Es dominiert, wie überall an der Ahr, der Spätburgunder.
Der
ambitionierte Ahrweiler
Weinbaulehrpfad wurde 1984 angelegt und nach der Flurbereinigung
restauriert und erweitert. Er ist insgesamt knapp sieben Kilometer lang und
bietet eine Fülle an Informationen über die wichtigsten an der Ahr angebauten
Rebsorten, den Weinanbau und die lokale Weingeschichte. Der Lehrpfad ist sehr
gepflegt, bestens ausgeschildert und verwöhnt zudem mit herrlichen Ausblicken
auf das Ahrtal. Wer nicht die gesamte Strecke gehen möchte, findet auf der
Übersichtskarte auch eine Gliederung in drei Teilstücke.
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